Zürich Film Festival 2020

Programm würdigt Dürrenmatt-Jubiläum und französischen Film

Vom 24. September bis 4. Oktober 2020 wird Zürich erneut zum Zentrum des internationalen Films. Bereits zum 16. Mal findet das Zürich Film Festival (ZFF) dann in der größten Stadt der Schweiz statt. Im Fokus des diesjährigen Festivalauftritts stehen unter anderem der Schweizer Dramatiker Friedrich Dürrenmatt und das Gastland Frankreich.

Orginaldrehbücher und Adaptionen von Werken Friedrich Dürrenmatts

In den vergangenen Wochen haben die Veranstalter bereits erste Hinweise zum Programm verlauten lassen. So wird es anlässlich des 100. Geburtstags von Friedrich Dürrenmatt im Januar 2021 sogenannte „Dürrenmattinées“ geben, bei denen die besten Verfilmungen seiner Werke zu sehen sein werden. Außerdem kommen Experten und Wegbegleiter zu Wort.

Zu den gezeigten Werken gehören:

  • „Es geschah am helligten Tag“ (1958) von Ladislao Vajda
  • „Der Richter und sein Henker“ (1975) von Maximilian Schell
  • „The Visit“ (1964) von Bernhard Wicki
  • „The Pledge“ (2001) von Sean Penn
  • „La più bella serata della mia vita“ (1972) von Ettore Scola.

Die Vorführungen sollen laut Organisatoren in der zweiten Festivalwoche von Montag 28.09.20 bis Freitag 02.10.20 im Filmpodium stattfinden.

Französisches und deutschsprachiges Autorenkino beim ZFF

Ein weiterer Schwerpunkt des ZFF-Programms in diesem Jahr wird auf dem Gastland Frankreich liegen: In der Sektion „Neue Welt Sicht“ sollen junge Talente des französischen Autorenkinos den Blick auf ein multikulturelles Land zeigen. 12 bis 14 Spiel- und Dokumentarfilme sowie einen Kurzfilmblock soll die Reihe umfassen.

Auch für den deutschsprachigen Film ist das ZFF traditionell ein gutes Pflaster: In der Kategorie „Fokus Deutschland, Österreich, Schweiz“ konnte sich im letzten Jahr die Regisseurin und Drehbuchautorin Katharina Mückstein aus Österreich für „L’Animale“ über eine Auszeichnung freuen.

Das vollständige Programm des Festivals wird am 10. September bekanntgegeben. Akkreditierungen für Branchenvertreter sind bereits seit Juli möglich.

Zur Website des ZFF: https://zff.com

(Bild: Hebi B., Pixabay)